Hochbeet: Kirschi adieu

Loslassen ist angesagt

Eines ist klar – dieses Jahr hat es in sich und bringt Bewegung in so viele unterschiedliche Bereiche. So auch in unseren Garten …

 

Bald 20 Jahre ist es her, als wir dieses zarte Bäumchen ganz stolz in unserem Garten eingepflanzt haben und jedes Jahr haben wir uns begeistert an seinem Wachstum, seinen Blüten und nach und nach auch an seinen köstlichen Kirschen erfreut.

In der Zwischenzeit ist unser Kirschi allerdings so hoch gewachsen, dass die meisten Früchte unsere Haus- und Hof-Amseln gefressen hatten, selbst mit unserer längsten Leiter nur mehr eine kleine Ausbeute zu erwischen war und gut die Hälfte unseres Gartens in der warmen Jahreszeit im Schatten lag.

Die Begleitumstände der Wendezeit, in der wir uns gerade befinden, hat uns ganz schön geerdet und so kam die Idee auf, dass wir unseren Garten eigentlich doch deutlich sinnvoller nützen könnten, als wir es bisher tun. Und je länger wir darüber nachdachten, desto klarer erkannten wir: Wir hätten eigentlich das Zeug zu Selbstversorgern – jedenfalls zu einem guten Teil.

Rasch wurde aus der Idee ein Plan und wir gerieten in jenen Flow, der zeigt, dass der eingeschlagene Weg passt!

Kirschi muss gehen

Am längsten in all den Überlegungen und Entscheidungen dauerte es, bis ich mich von unserem Kirschenbaum verabschieden konnte. Es tat mir in der Seele weg, diesen wunderbaren Kerl aus unserem Garten zu verbannen.

Doch der Abschied von ihm macht den Weg frei für sechs (!) Hochbeete und letztlich musste auch ich erkennen: Altes muss gehen, damit Neues Platz findet. Mit einem schönen Ritual habe ich die Kirschbaumseele verabschiedet, sein Holz wird in unseren Hochbeeten Platz finden und auf diese Weise auch irgendwie bei uns bleiben.

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