Zeit für Maroni

Das knisternde Feuer im Ofen und ihr unverkennbarer Duft nach Advent machen Maroni zu einem fixen Bestandteil des Winters, vor allem in der Adventzeit.

Wer keinen Maronistand in seiner Nähe hat, kann sich die kleinen Köstlichkeiten auch gut zu Hause braten!

Maroni oder Esskastanie?

Achtung: Hier gibt es einen Unterschied! Die Maroni kann man gut an ihrer Herzform und der flachen Unterseite erkennen, Edel- oder Esskastanien sind hingegen etwas größer und runder. Zwar sind beide genießbar, Maroni sind jedoch geschmacklich intensiver und lassen sich leichter schälen. Übrigens: Ungenießbar sind hingegen Rosskastanien!

Gesunder Snack

Mit nur rund zwei Prozent Fett und gesunden Inhaltsstoffen wie den Vitaminen B, C und E sowie Kalium und Magnesium kann man so eine Portion Maroni schon ohne Reue als fettarme Zwischenmahlzeit genießen. Wer auf die schlanke Linie achtet, darf allerdings nicht übersehen, dass der süße Geschmack der Maronifrüchte durch den hohen Anteil an Stärke, also Kohlenhydraten, entsteht!

Lagern und verarbeiten

Wer Maroni liebt, weiß, dass oft ein großer Teil der mühsam eingeschnittenen und im Rohr gebratenen Früchte wurmig oder faulig ist. Frische Maroni sind schwer, fest und glänzend. Leichtere und jene, die man mit der Hand schon ein bisschen zusammendrücken kann, sind meist nicht frisch oder bereits wurmig.

TIPP: Auch mit warmem Wasser kann man die Fauligen entlarven: Die guten sinken ab, die schwimmenden kann man gleich aussortieren.

Maroni sollten nach dem Einkauf rasch genossen werden. Wer sich länger damit eindecken mag, kann die eingeschnittenen Früchte eine Viertelstunde in Salzwasser kochen und dann einfrieren. So werden Maroni rund ein halbes Jahr haltbar.

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