Veganuary Fish Week

Für Ozeane und ihre Artenvielfalt

Die internationale Organisation Veganuary ruft nicht nur im Jänner weltweit zu rein pflanzlicher Ernährung auf.

 

So startet heute beispielsweise eine Aufklärungswoche unter dem Hashtag #VeganuaryFishWeek, in der Verzicht auf Fisch das Motto ist. Und dazu gibt’s auf Veganuary vielseitige Informationen rund um den Genuss von Fisch und Meeresfrüchten. Denn wenn von Massentierhaltung die Rede ist, wird Fisch eigentlich selten einbezogen, obwohl er in Aquakulturen in so großen Mengen gezüchtet wird, wie kaum ein anderes Tier. Die Anzahl der getöteten Fische ist so hoch, dass sie nur in Tonnen angegeben wird und die einzelnen Tiere keine Beachtung finden.

Aber auch die Ausbeutung freileibender Fische durch industrielle Fischerei zerstört Lebensräume und gefährdet die natürlichen Bestände. „Ein großer Teil der gefangenen Fische wird anschließend an ihre Artgenossen in den Aquakulturen verfüttert – ein unfassbar ineffizienter Weg, Nahrung zu produzieren, der unsere Meere, Flüsse und den gesamten Planeten gefährdet“, so Veganuary.

Flossen, Köpfchen und Gefühl

Von Kühen, Schweinen, Schafen & Co wissen wir es längst: Auch Tiere (nicht nur Hunde und Katzen) haben Gefühle. Jonathan Balcombe zeigt in seinem Buch „Was Fische wissen“ individuelle Persönlichkeiten haben und sowohl Freude als auch Schmerz empfinden. Auch ihre Intelligenz konnte vom Autor in mehreren Studien unter Beweis gestellt werden.

Es wäre natürlich keine Aktion von Veganuary, würde diese Woche nicht von einer ganzen Reihe passender veganer Rezepte und alternativen Produkt-Tipps begleitet werden. Schaut einfach mal rein: Veganuary Fishweek.

 

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