So wurde Samhain zu Halloween

aus CHI September 2020

Sie zeigen das bevorstehende Ereignis schon an: Zahlreiche orange Kürbisse, manche kunstvoll geschnitzt, ausgehöhlt und mit Kerzen gruselig ausgeleuchtet. Auch wenn die Kinder heuer nicht so zahlreich von Haus zu Haus ziehen werden, der Brauch ist doch heute auch in unserer Kultur schon fest verankert. Doch woher kommt Halloween eigentlich?

 

Das heute vielerorts gefeierte Halloween ist sozusagen das Samhain-Fest der Moderne. Viele glauben, dass damit ein amerikanischer Brauch zu uns herübergeschappt ist. Doch ursprünglich haben erst irische Auswanderer ihre alte Tradition in die USA gebracht, wo sich ein richtiger Hype um die „Geisternacht” entwickelte. Übrigens feiert am auch in Mexiko von 31. Oktober bis 2. November den „Dìa de los Muertos“ – den Tag der Toten. Auch hier ziehen die Menschen verkleidet durch die Straßen, essen Süßes und warten auf die Seelen der Verstorbenen.

Der Brauch, gruselig verkleidet durch die Nacht zu lustwandeln, entspringt der Angst vor den Geistern. Um sich vor ihnen zu schützen, verkleidete man sich ebenfalls möglichst gruselig und stellte helle Lichter in Vorgärten und Fenster.

Jack O’Lantern

Der legendäre Kürbis mit geschnitzter Fratze gilt als das Halloween-Symbol schlechthin und ist ebenfalls den Iren zu verdanken. Zwar war er ursprünglich eine Rübe, die der Teufel dem Gauner Jack Oldfield im Jenseits mit einem Stück Kohle überreicht hatte, um sich in der Unterwelt eine Laterne zu basteln. Erst in den USA wurde mangels Fülle die Rübe durch den Kürbis ersetzt.

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