Online durch die magischen Rauhnächte

von Sabine Rueland

Das Wort Rauhnacht stammt von dem mittelhochdeutschen Ruch, was so viel wie haarig, pelzig und wild bedeutet und auf die haarigen Dämonen zurückgeht, die einst in keltischen Zeiten ihr Unwesen getrieben haben. Diese rauen Nächte sind die beste Zeit, um das Jahr zu vollenden, uns für die Erfahrungen zu bedanken und loszulassen.

Wir haben die Möglichkeit, diese Zeit zwischen den Jahren zu nutzen, um unser neues Jahr zu manifestieren. Denn jede Rauhnacht steht für einen Monat im kommenden Jahr. Die Tage und Nächte zwischen 21. Dezember und Dreikönigsfest werden durch spezielle Energien unterstützt. Sie sind eine „Schwellenzeit“ zwischen den Jahren, in der der Vorhang zur Anderswelt angehoben wird. Dieses Zeitfenster unterstützt uns, Altes und Ungelöstes hinter uns zu lassen und Zugang zu unserer schöpferischen und kreativen Kraft zu finden.
Dabei steht die erste Rauhnacht für den Jänner, die zweite für den Februar usw. Die Durchführung von Ritualen und die Innenschau in diesen Nächten erlaubt es, sich optimal auf das neue Jahr vorzubereiten und eine wesentliche Veränderung im eigenen Leben zu bewirken.

Rauhnachtsbegleitung

Geboren vor 50 Jahren in den Tiroler Bergen und auch dort aufgewachsen, war das alte Brauchtum der Rauhnächte für mich als Kind und als Teenager immer ganz natürlich. An Weihnachten sagte meine Mutter immer, dass keine Wäsche an der Leine hängen darf in der Nacht, weil das Unglück bringt. Tatsächlich ist es eine sehr alte Ansicht, dass sich in der Wäsche die (bösen) Geister nicht verfangen sollen. Es roch bei uns zu Hause in den Rauhnächten immer nach Räucherwerk und für mich persönlich ist es sehr schön zu beobachten, wie diese alten Bräuche unserer Ahnen nun wieder „modern“ werden.

Ich praktiziere die Rauhnächte also immer schon. Es wurde mir von Mutter und Oma so mitgegeben. Wie auch die Liebe zu Kräutern und Pflanzen. So darf ich heute diese Liebe auch beruflich weitergeben – wie auch in meinem Onlinekurs zu den Rauhnächten. Jedes Jahr gestalte ich sie etwas anders, was aber immer gleicht bleibt, ist die freie Zeiteinteilung. Keine Termine, Uhrzeiten, keine Zwang, alles soll fließen – du entscheidest, wann du deine Rituale ausführen möchtest.

Ich trockne bereits das ganze Jahr über Räucherwerk für die Rauhnächte 2021. Dieses Räucherwerk bestehend aus 14 Pflanzenspirits, die ich an die Teilnehmer/-innen vorab zusammen mit einem Rauhnachts-Journal und einem magischen Roll-on aus ätherischen Ölen und Bergkristallen per Post verschicke, damit dann in der jeweiligen Rauhnacht die passende Pflanze geräuchert werden kann. Zu jeder Pflanze gibt es auch eine Beschreibung und die Erklärung zur Mythologie dahinter. Außerdem gibt es für jede Rauhnacht eine Tonaufnahme, ein schamanisches Ritual zum Anhören und Mitmachen. An manchen Tagen sind es auch zwei oder mehr Rituale.

Wenn du Begleitung durch die Rauhnächte suchst, freue ich mich, wenn du mitmachen magst: Hier gibt’s alle Infos und die Anmelde-Möglichkeit!

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