Hakini Mudra

Mudra zum Nachmachen von Yoga-Expertin Lucia Eder

Wussten Sie, dass in unseren Fingerspitzen mehr als viertausend Nervenfasern in direkter  Verbindung mit unserem Körper stehen? Sind wir körperlich verspannt, äußert sich dies auch auf unseren Händen. 

 

Die Mudra, die ich Ihnen heute vorstellen möchte, haben Sie ganz bestimmt schon einmal unbewusst ausgeführt, ohne sich ihrer Wirkung bewusst zu sein. Auch bei Personen, die in der Öffentlichkeit stehen, sieht man diese Handhaltung häufig.

Der Name dieser wunderbaren Fingerübung lautet Hakini Mudra und ist nach der Göttin Hakini benannt, welche als Schützerin der Gottverwirklichung steht. Diese Göttin ist mit unserem Ajna Chakra, unserem dritten Auge, verbunden (das sich zwischen unseren Augenbrauen oberhalb der Nasenwurzel befindet) und soll uns zu höherer Erkenntnis und Klarheit führen.

Hakini Mudra hilft Ihnen, wenn Sie Ihre Aufmerksamkeit hell und klar für ein Thema fokussieren möchten.

Diese Kraftmudra hat auch eine wunderbare Auswirkung auf unseren gesamten Gemütszustand, denn durch die gleichmäßige Aktivierung aller Fingerkuppen werden alle Elemente miteinander verbunden und angeregt. Die besondere Kombination lässt die vollkommene Energie in uns fließen und bringt geistige Kraft und Frische.

Durch die Aktivierung beider Gehirnhälften werden die Gedächtnisbereiche angeregt und die Aufnahmefähigkeit gesteigert. Wenn Sie beim Halten der Mudra auch noch unterstützend Ihre Atmung vertiefen, erhält Ihr Gehirn noch mehr Sauerstoff und steigert seine Konzentrationsfähigkeit.

Gerne erkläre ich Ihnen, wie Sie in diese wunderbare Fingerübung finden und freue mich, wenn Sie es gleich ausprobieren möchten:

  • Legen Sie alle fünf Fingerkuppen einer Hand locker auf die gleichen Fingerspitzen der anderen Hand. Die Finger sind nur mit einem sanften Druck verbunden.
  • Die Handflächen halten locker und mit ein wenig Abstand zueinander – Sie können sich in diesem Zwischenraum Ihrer Hände Ihre geistige Energie in Form eines Lichtballs vorstellen.
  • Halten Sie die Mudra entweder auf Brusthöhe oder bringen Sie Ihre Daumen in direkte Verbindung mit Ihrem dritten Auge (Punkt zwischen den Augenbrauen).
  • Wenn Sie Ihre Atmung nun vertiefen und ausdehnen spüren Sie wie sich Ihr drittes Auge öffnet und immer klarer sehend wird.
  • Lassen Sie sich Raum und Zeit um die Veränderung zu spüren und wahrzunehmen.

Eine unterstützende Affirmation dazu könnte lauten: Ich richte all meine Aufmerksamkeit auf diesen
Moment, mein Geist ist dabei hell und klar.

Namasté

Expertin: Lucia Eder

Lucia Eder

Yoga-Lehrerin
www.yogabluete.at

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