Frühlingserwachen für die Haut

von Manuela Frank

Der ständige Wechsel aus Kälte und Heizungsluft hat die Haut im Winter enorm strapaziert. Daher gilt es im Frühling, die Haut von den Spuren des Winters zu befreien. Gib ihr jetzt zurück, was sie benötigt und pass die Pflege auch der neuen Jahreszeit an. Das gelingt am besten mit Peeling, Masken und hochkonzentrierten Feuchtigkeits- und Pflegeseren.

 

Da der Stoffwechsel im Frühling wieder auf Hochtouren läuft, wird die Talgproduktion angekurbelt, sodass sich in dieser Jahreszeit weitaus schneller Pickelchen bilden können als im Winter.  Aber auch das Tragen von FFP2-Masken verstopft die Poren und führt zwangsläufig zu Unreinheiten im Kinn- und Nasenbereich.

Ein mildes Peeling gehört zum Pflichtprogramm und sollte einmal pro Woche auf dem Programm stehen, um die Haut bestmöglich von trockenen und abgestorbenen Hautzellen zu befreien. Es sorgt für offene Poren, befreit die Haut von Schmutz und Schuppen und bereitet sie optimal für die Pflege vor. Die Haut wird wieder schön zart, kann unbeschwert atmen und Pflegestoffe können viel besser aufgenommen werden.

Mein Tipp: Mildes Peeling und Masken einfach selber machen.

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DIY: REISMEHL-PEELING

Reismehl ist nicht pudrig wie andere Mehle, sondern leicht körnig. Damit massierst du ganz sanft abgestorbene Hautzellen weg.

Je nachdem, welcher Hauttyp du bist, mischt du das Reismehl mit Wasser oder Öl. Mandelöl oder Sonnenblumenöl ist für alle Hauttypen geeignet,
Olivenöl für trockene Haut, Sesamöl für normale, Misch- und leicht trockene Haut, Traubenkernöl für reife und Teenagerhaut, auch für Männer sehr empfehlenswert und Hanföl für unreine und fettige Haut.

Du brauchst:
1 TL Reismehl
1-2 TL Wasser oder Öl nach Wahl mischen und sofort anwenden

So geht’s:
In kreisenden Bewegungen auftragen, Augen- und Mundpartie aussparen. Kurz einwirken lassen, anschließend abspülen und trockentupfen. Wie gewohnt weiterpflegen.

Hautmasken für die Extraportion Pflege

Gesichtsmasken sind auch nach dem Winter noch perfekt, um deine Haut mit einer Extraportion Pflege zu verwöhnen. Einmal pro Woche – am besten nach einem Peeling – sollte eine Maske auch in der wärmeren Jahreszeit zur Anwendung kommen. Je nach Hautzustand werden Masken eingesetzt, die reinigen, entspannen, Verschmutzungen aus den Poren ziehen und/oder die Haut mit wertvollen Wirkstoffen versorgen.

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DIY: BANANEN-TOPFEN-MASKE

Für diese belebende Frühlingsmaske mischt du einen Esslöffel Topfen mit einer Banane. Trag die Masse großzügig auf die Haut im Gesicht auf und lass sie etwa eine Viertelstunde lang einwirken. Nach dem Abspülen wirst du sehen, dass deine Haut gepflegter und frischer wirkt. Die Fruchtsäure der Banane entfernt abgestorbene Hautschüppchen, der rückfettende Topfen sorgt dafür, dass die Haut nicht austrocknet.

DIY: MASKEN FÜR IRRITIERTE UND UNREINE HAUT

Wenn deine Haut nach dem Winter irritiert ist oder Pickel und Mitesser zu sehen sind, empfiehlt sich eine Honigmaske. Honig wirkt antibakteriell und ist hervorragend zur Bekämpfung von unreiner Haut geeignet. Mische einen EL Topfen mit 1 EL Honig. Weist die Haut auch trockene Stellen auf, gib ein paar Tropfen Oliven- oder Mandelöl dazu. Diese Gesichtsmaske sollte etwa 15 Minuten lang einwirken, damit der Honig seine Wirkung optimal entfalten kann.

Als vegane Alternative kannst du Heilerde (Pulver hautfein) mit Kamillentee zu einer Paste anrühren und auf die leicht feuchte Haut auftragen. Augen- und Mundpartie aussparen. Sobald die Maske angetrocknet ist, mit lauwarmen Wasser abnehmen.

Wasser trinken

Eine der wichtigsten Maßnahmen für gesunde Haut ist es, für genügend Flüssigkeitszufuhr von innen zu sorgen. Pflegeprodukte können zwar fast alle Zeichen einer zu trockenen Haut verschwinden lassen, dauerhaft wird sie aber nur schön bleiben, wenn man auch genügend trinkt. Achte darauf zwei bis drei Liter Wasser am Tag zu trinken, um die Haut auch von innen zu unterstützen.

Individuelle Pflege

Die Pflege sollte immer auf die jeweiligen Hautprobleme und Bedürfnisse abgestimmt sein. Feuchtigkeit ist im Frühling besonders wichtig, mit steigenden Temperaturen normalisiert sich auch wieder die natürliche Talgproduktion. Bei normaler und fettiger Haut sollte man daher auf leichtere Formulierungen zurückgreifen, bei trockener, reiferer oder gar rissiger Haut ist eine reichhaltige Pflege in Kombination mit Feuchtigkeit nötig.

Am besten eignen sich dafür hochkonzentrierte Feuchtigkeits- und Pflegekonzentrate und/oder Gesichtsöle in Bioqualität. Hab keine Angst davor, die Haut zu „überpflegen“. Sie nimmt nur so lange Wirkstoffe und Feuchtigkeit auf, wie sie sie auch benötigt.

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