Dalai Lamas Klima-Appell

Ein Must-have-Buch

Inseln versinken im Meer, jeden Tag sterben 150 Arten aus, die größten Wälder der Erde verbrennen und die Hitzewellen erfassen immer stärker Europa. Auf eindringliche und inspirierende Weise appelliert der Dalai Lama, warum es sich für eine klimagerechtere Welt zu kämpfen lohnt – denn gerade die junge Generation hat ein Recht auf eine lebenswerte Zukunft.

 

Seine Heiligkeit der 14. Dalai Lama war erstaunt, dass er Flusswasser in Indien nicht trinken konnte, als er 1959 aus Tibet floh. Damit wurde sein Interesse am Umweltschutz begründet und findet in seiner großen Bewunderung der aktuell streikenden Jugend einen Höhepunkt. Der Dalai Lama will uns wachrütteln, unsere letzte verbleibende Chance zur Begrenzung der immer rasanter fortschreitenden Klimaerwärmung zu nutzen. Denn vertun wir diese, wird die Erde für die nächsten Generationen unbewohnbar sein.

Zu Recht demonstriert also Fridays for Future und der Dalai Lama steht mit ihnen in der ersten Reihe: Da er an Wiedergeburt glaubt, wünscht auch er sich als 85-jähriger eine glückliche und saubere Zukunft. »Wir Menschen sind die einzige Spezies, welche die Kraft hat, unseren Planeten und sein Klima zu zerstören – oder noch zu retten.«

Seine Heiligkeit der 14. Dalai Lama floh nach der Besetzung Tibets durch China vor sechzig Jahren nach Indien, von wo aus er sich seitdem für die Unabhängigkeit seiner Heimat und den Klimaschutz einsetzt. 1989 wurde er mit dem Friedensnobelpreis geehrt. Am 6. Juli 2020 wird der Dalai Lama 85 Jahre alt. Franz Alt,  Journalist, Buchautor und ein stets kritischer Geist im Bereich der Umwelt- und Friedenspolitik, gilt als engster Vertrauter des Dalai Lama in Deutschland und trifft ihn regelmäßig. Aus ihren letzten Gesprächen ist dieser Klima-Appell entstanden.

Der Klima-Appell des Dalai Lama an die Welt

mit Franz Alt

Benevento Verlag | 136 Seiten
ISBN: 978-3-7109-0101-0 | € 10
E-Book ISBN: 978-3-7109-5106-0 | € 5,99

Kurzer Auszug aus „Der Klima-Appell des Dalai Lama”

Mit den folgenden Versen unterstreiche ich meine tiefe Besorgnis und rufe alle Menschen dazu auf, weitere Anstrengungen zu unternehmen, um dies (*die ökologische Zerstörung) aufzuhalten und die Ökosysteme wieder herzustellen.

Der Schützende Baum – Gedanken eines buddhistischen Mönchs über unsere ökologische Verantwortung

Oh unvergleichlicher Buddha, der Du die allgegenwärtige Wechselbeziehung von Umwelt, Lebeweisen, Daseinskreislauf, Nivana, dem Belebten und Unbelebten erkennst, und es voller Zuneigung und Mitgefühl der Welt vermittelst, bitte gewähre uns alles Gute.

Aufgrund unserer überaus hartnäckigen Selbstsucht verseuchen und verschmutzen wir unsere von den gemeinsamen Handlungen aller fühlenden Wesen erzeugte Umwelt.

Unsere Seen haben ihre Reinheit verloren, viele giftige Substanzen durchsetzen die Atmosphäre, der natürliche Baldachin der Himmelssphäre reißt auseinander und bislang unbekannte Krankheiten setzen den Lebewesen zu.

Seit jeher emporragende prachtvolle Schneeberge senken ihr Haupt und schmelzen nach und nach dahin. Die Meere geraten aus dem Gleichgewicht und versenken langsam sämtliche Inseln.

Die Gefahren von Feuer, Wasser und Wind kennen keine Grenzen: Sengende Hitze lässt üppige Wälder verdorren, die Ozeane verlieren an Wirksamkeit und gerodete Gebiete ermöglichen noch nie dagewesene Stürme.

Obwohl es der Menschheit nicht an Reichtum fehlt, kann sie es sich nicht leisten, saubere Luft zu atmen. Regen und Flüsse verlieren ihre reinigende Kraft und werden ausgelaugt.

Künstliche Schadstoffe werden im Übermaß benutzt. Beeinflusst von Gier nach unmittelbarem Gewinn werden dichte Wälder abgeholzt und damit die Fruchtbarkeit des Erdbodens zunichte gemacht.

 

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