Burger ja – Hafermilch nein!

Die EU hat gesprochen

Vegetarier/-innen und Lebensmittelhersteller/-innen können aufatmen – das drohende Veggie Burger-Verbot wurde von der EU abgewendet.

 

Das steht im Einklang mit der „Farm To Fork“-Strategie der EU, nach der Nachhaltigkeitsziele durch die Reduktion von Tierprodukten erreicht werden sollen. Leider wurde die Bezeichnung von pflanzlichen Milchalternativen dafür stärker eingeschränkt. Künftig darf ein Haferdrink nicht einmal mehr behaupten „wie Milch“ zu schmecken. In den nächsten Wochen soll im EU-Trialog ein finales Gesetz beschlossen werden.

Slogans wie „Käse-Geschmack“, „cremig wie Joghurt“ oder „Milchalternative“ sollen künftig verboten werden. Das wäre ein massiver Rückschlag für den rasant wachsenden Markt klimafreundlicher Alternativprodukte, der der Milchindustrie ein Dorn im Auge ist, der darüber hinaus der „Farm to Forks“-Strategie widerspricht.

„Die Vernunft hat teilweise gesiegt – die Lobbys konnten ein wenig eingebremst werden“, meint Felix Hnat von der Veganen Gesellschaft Österreich dazu. „Es gibt in Österreich keinen einzigen Fall, bei dem irrtümlich ein vegetarisches Produkt gekauft wurde. Dass die EU pflanzlichen hochwertigen Fleischalternativen keine Steine in den Weg legt, ist schön. Leider ist das Hafermilchverbot ein Schlag ins Gesicht von 35 % der Bevölkerung in Österreich, die regelmäßig zu Milchalternativen greifen.“

Quelle: vegan.at

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