Astro-Blick in den Februar

von Mag. Martina Groer

Der Februar beginnt mit der mächtigen Vollmondenergie vom 28. Jänner. Und sonst?

 

Es ist eine sehr starke Energie in Richtung hinaus aus dem Funktionieren der letzten Zeit hin zum Mut, anders zu denken, anders zu sein – eben dem Ausstieg aus der Angepasstheit. Der Vollmond auf 9 Grad Löwe im 11. Haus als Teil eines sogenannten T-Quadrates möchte sich befreien und fliegen. Es ist das Bild des geflügelten Löwen wie wir dies aus Venedig, der Serenissima, kennen: Der beflügelte Löwe zeigt somit die majestätische Erhabenheit und das Symbol des Geistes über der Materie. Als Teil des T-Quadrats (mit der Opposition zum Mond auf 9 Grad Wassermann) zeigt Spannung aber auch Gemeinsamkeit zugleich (Mond in Löwe in 11 in Opposition zu Sonne in Wassermann in 5).

Es geht um die Befreiung der eigenen Persönlichkeit und um das Erheben über die eigenen Grenzen.

Grenzen in jeglicher Hinsicht können nun überschritten werden, weil der Höhepunkt erreicht ist, an dem der Ruf nach Individualität und Unabhängigkeit mehr als zuvor laut wird. Ein beharrliches Beschreiten neuer Wege bringt Entspannung und Entladung dieser Energie. Die ganze Vollmond-Dynamik zeigt, dass Freiheit und Unabhängigkeit die Schlüsselworte sind. Wie immer bezieht sich das sowohl auf unseren privaten wie auch auf den mundanen Bereich.

Auf zu neuen Ufern

Im Februar steuern wir auf das erste Saturn-Uranus-Quadrat zu, das zwischen dem 2. Februar und 11. März wirksam und am 17. Februar exakt sein wird. Wie bereits in meiner Jahresvorschau für 2021 angekündigt, geht es hier um Umbrüche, Entscheidungen, Ablösung vom Alten durch das Neue.

Dieses Quadrat, das sich 2021 noch zweimal wiederholt, macht im Februar den Auftakt und zeigt auf, dass etwas zusammenbricht, was längst überaltert ist.

Wer also längst überfälligen Ballast abwerfen und zu neuen Ufern aufbrechen möchte: Nur zu, die Zeit eignet sich gerade sehr dafür. Alles neu macht der Februar, so lautet die Devise, zumindest einmal in einem ersten Schritt.

Mach Flexibilität zur Klasse

Während Merkur bereits seit 31. Jänner bis 21. Februar rückläufig ist (Wichtig: genau überlegen und gedanklich bei sich bleiben!), befinden sich von Anfang bis Mitte Februar gleich mehrere wichtige Planeten im Tierkreiszeichen Wassermann: Sonne, Merkur, Venus, Jupiter, Saturn. Auch hier haben wir – wie bereits zu Vollmond – ein starkes Energiefeld in Richtung Neuerungen, Rebellion gegen Altes und emotionale Befreiung von Altem. Die starke Wassermann-Qualität, die den Februar prägt, zeigt uns, dass die ersten Veränderungsprozesse 2021 nicht mehr aufzuhalten sind. Der Slogan „Mach Flexibilität zur Klasse!“ bekommt hier das erste Mal in diesem Jahr eine starke Bedeutung.

Neumond in Wassermann

Am 11. Februar (um 20:06 MEZ) treffen sich Mond und Sonne auf 23 Grad 16 in Wassermann. Es ist Neumond und somit Neustart im Februar. Von 11. Februar (Neumond) bis zum 17. Februar (dem Exaktwerden des Saturn-Uranus-Quadrats) ist die Zeitqualität geprägt von unberechenbaren Kursänderungen (auch auf globaler Ebene), emotionaler Befreiung und dem Verlassen der gewohnten Pfade.

Wer diese Zeit freiwillig nützt, um Neues in die Welt zu bringen, der segelt mit gutem Wind. Wer hingegen der guten alten Zeit nachtrauert, wird sich schwertun, seine Segel zu setzen und das Schiff zu lenken. Mit leichtem Gepäck zu reisen und die Segel in Richtung neuer Horizonte zu setzen bedeutet, die Zeit optimal zu nützen.

Das Lied von Silbermond „Mit leichtem Gepäck“ scheint hier die Zeitqualität gut zu beschreiben: Text lesen, es lohnt sich!

Die Zeit fragt uns nun: Was brauchen wir wirklich?

Was ist in unserem Leben zu schwer geworden und ruft nach Veränderung? Gegen Ende Februar wird sich zeigen, wo unser persönlicher Quantensprung möglich und sogar notwendig ist, um wirklich neue Ufer erreichen zu können. Vieles werden wir auch hinter uns lassen müssen.

Wichtig ist es dabei, gut geerdet in sich selbst zu ruhen, um den Stürmen gewachsen zu sein.

Gemeinsam für eine gerechtere Welt zu stehen und die Kraft aus der Gemeinschaft zu schöpfen, zeigt uns, dass wir gemeinsam mehr vollbringen können als einzeln. Das Gefühl der Spaltung kann sich somit wieder mehr und mehr in ein «Wir» verbinden. Das Motto „Leben und leben lassen!“ – auch bei unterschiedlicher Meinung und Weltanschauung – wird wieder eine größere Rolle spielen.

Gemeinsam für mehr Menschlichkeit und Zuversicht einzustehen wird erneut in den Vordergrund treten. Weg von den trennenden und sich aufschaukelnden Emotionen hin zu mehr Sachlichkeit und gedanklicher Flexibilität.

Andersdenken und Unangepasstheit müssen nicht automatisch zur Spaltung führen, sondern können sich gegenseitig bereichern.

Eigenständiges Denken abseits der alten Muster ist Wegweiser dieser Energie, die sich zu Vollmond am stärksten zeigt und bis in den Februar hineinreichen wird.

Lasst uns also unsere Segel gut setzen, wenn es notwendig ist, hart am Wind segeln, Ballast abwerfen und mit ein bisschen Abenteuerlust hinaus auf das offene Meer segeln, neuen Ufern entgegen, ohne zu wissen, wohin diese verrückte Reise eigentlich wirklich geht und ohne zurückzublicken, was hinter uns liegt.

Die Vergangenheit ist vorbei, die Zukunft zeigt sich noch nicht klar! Dazwischen darf alles zusammenbrechen, was uns nicht mehr dienlich ist.

Ich spür schon den Wind in den Flügeln!

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